Das verrückte Hotel Tartüff – ein Fun-Parcours für die ganze Familie

Im Themenbereich Berlin im Phantasialand können Sie mit Kind und Kegel in einem wirklich einzigartigen Hotel einchecken! Im verrückten Hotel Tartüff, diesem charmanten Gebäude im Stil der 20er Jahre, spielt die Wahrnehmung plötzlich verrückt – und die ganze Welt steht Kopf! Denn in den 27 durchgedrehten Zimmern ist nichts wie es sein soll. Und genau das ist, es, was Groß und Klein so viel Spaß macht: die Abenteuer, Rätsel und Herausforderungen in diesem verdrehten Hotel!

„Wir waren auf der Suche nach der idealen Attraktion für die ganze Familie, bei der das gemeinsame Erleben und die Interaktion im Fokus stehen. Denn wir wollen nicht nur dem Einzelnen, sondern allen Gästen, ob groß oder klein, jung oder alt, besondere Erlebnisse ermöglichen“, erklärt Sebastian Jonas, Projektentwickler und Qualitätsmanager des Phantasialand. „Ein Fun-House ist die optimale Mischung aus Spaß und Abenteuer und passt damit perfekt ins Phantasialand. Und mit dem Hotel Tartüff haben wir das klassische Fun-House auf ein völlig neues Level gehoben.“

Ein völlig verdrehtes Hotel-Erlebnis

Ein Fun-House (Spaßhaus) ist ein traditionelles Laufgeschäft, das man normalerweise in skandinavischen Freizeitparks (Tivolis), amerikanischen Amusement Parks oder auf der Kirmes findet. Diese beliebte Attraktion gibt es schon seit über 100 Jahren. Im Gegensatz zu einem Fahrgeschäft legt der Besucher den kompletten Weg zu Fuß zurück und passiert dabei meist verschiedene Stationen oder Räume. In einem Fun-House gibt es verschiedene Elemente wie Drehteller, Wackelbrücken, Rutschen, drehende Tonnen oder Ähnliches.

In jedem der 27 Räume warten neue Überraschungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die kleinen und großen Besucher balancieren, klettern, laufen und rutschen durch Räume, die perspektivisch verdreht sind, sich teilweise sogar um die eigene Achse drehen. Vom Schlafzimmer bis zum Geschirrlager geht es rund, verteilt auf drei Etagen, untermalt von turbulentem Dixieland-Jazz.

Nur die besten Fun-Elemente landeten im Hotel Tartüff, erklärt Sebastian Jonas. „Die, die am meisten Spaß bringen.“ Und nicht nur das: „Wir haben die Elemente zu einem Teil der Dekoration und damit das Ganze zu einer eigenen Welt gemacht“, betont der Qualitätsmanager. Während die einzelnen Elemente in anderen Fun-Häusern nur in „nackten Räumen“ aneinandergereiht sind, ist „Das verrückte Hotel Tartüff“ komplett durchthematisiert.

 

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Ein verrückt detaillierter Bau

Für jeden einzelnen Raum im Hotel Tartüff wurde ein spezielles Design angelegt, in dem das Fun-Element direkt integriert wurde. Die besondere Herausforderung des Umbaus war die Einbettung der mechanischen und elektrischen Fun-Elemente. „Es wurden extra Zwischenböden gelegt, um die Antriebe der Elemente optisch verschwinden zu lassen“, erklärt Sebastian Jonas. „Der Bau des Hotel Tartüff war pure Maßarbeit.“

Die Fun-Elemente im Hotel Tartüff sind zum Teil exklusiv angefertigt worden und individuell an die Räumlichkeiten angepasst. „Im Schlafzimmer zum Beispiel gibt es ein verrücktes interaktives Gemälde, dessen Figuren auf Berührung reagieren. Das ist eine ausgefeilte Technik und funktioniert über Projektion und Sensoren“, betont Sebastian Jonas. Das ist aber noch nicht alles: Das Gemälde hängt nicht an der Wand, es befindet sich auf dem Boden, während das Mobiliar an der Wand hängt.

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Ein außergewöhnliches Gesamterlebnis

„Durch das Zusammenspiel von Architektur, Fun-Elementen, Musik und Design entsteht ein außergewöhnliches Gesamterlebnis, das das Hotel Tartüff von allen anderen Fun-Houses abhebt,“ sagt Sebastian Jonas. „Dadurch haben die Besucher das Gefühl, sich in einem echten verrückten Hotel zu befinden.“

Kein Wunder, sind doch alle gestalterischen Details perfekt aufeinander abgestimmt und ganz im Stil der 20er Jahre. Die Möbel und vieles an Dekor sind Originale von Antiquitäten-Händlern. Die restlichen Accessoires, wie die außergewöhnlichen Gemälde, sind Spezialanfertigungen. „Zum Beispiel von der Firma ‚Fake‘, die aus dem Filmkulissenbau kommt und mit der wir schon seit Jahren zusammenarbeiten“, erklärt Sebastian Jonas. Und auch die Musik ist exklusiv für das Hotel Tartüff von der Musikproduktionsfirma IMAscore komponiert worden. Jeder Raum hat seinen eigenen Musik-Charakter, jedes Stück ist eine für das Phantasialand entwickelte Interpretation des 20er Jahre-Dixieland-Jazz.

Checken Sie doch einfach selbst mal ein, in das verrückte Hotel Tartüff im Phantasialand. Doch Achtung – es besteht Suchtgefahr! Nicht, dass Sie am Schluss noch Ihren Verstand in diesen verdrehten Mauern verlieren! Aber vielleicht finden Sie ja einen anderen Verstand, den Sie mitnehmen können. Zum Beispiel den von Hoteldirektor Otto von Böcklstett…

Author

Corinna Reinhardt