Der Laufsteg: ein speziell designter Tisch mit tiefschwarzer Platte. Die Statisten: weiße Teller und feiner Glitzer. Die Designer: Gastronomiedirektor Torsten Hoffmeister sowie Produktentwicklerin und Köchin Nana David. Der Dresser: Food-Stylist Ralf Meuser. Der Mann hinter der Kamera: Food-Fotograf Jürgen Holz. Und die hochkarätigen Models: zwei einzigartige Menüs - willkommen beim Fantissima Foodshooting!

Am 27. September öffnet Deutschlands erfolgreichste Dinnershow wieder für zehn Monate ihre Türen. Hier wird nicht nur auf der Bühne atemberaubende Artistik dargeboten, faszinierend schön gesungen und phantastisch getanzt - auch auf dem Teller wird gekonnt mit Gewürzen jongliert, ein Duett zwischen ungewöhnlichen Zutaten eingegangen und ein Pas de deux der Länderküchen aufgeführt.

Das Foodshooting - der „Final Walk“

Monatelang hat das Küchenteam um Gastronomiedirektor Torsten Hoffmeister und Produktentwicklerin Nana David einzigartige Geschmacksexplosionen kreiert. Es wurde entwickelt, ausprobiert, probegekocht und probegegessen – bis zwei Menüs feststanden, die mit besonderen Genüssen überraschen. Eines, das unter anderem butterzarten Kabeljau mit Mango-Balsamico und Kokossafranschaum vereint. Und eines, das nicht nur vegetarischen, sondern vollkommen veganen Genuss verspricht – das gibt es in dieser Form bei keiner anderen Dinnershow!

Was das vegane Menü ausmacht, wie es entstanden ist und warum Nana David eine ganz besondere Bindung dazu hat erfahren sie bald hier im Magazin.

Beide Menüs haben in diesem Jahr einen asiatischen Touch. „Wir bringen immer Neues in unsere Kreationen ein. Bei uns ist das Gewohnte ungewöhnlich. Durch die Kombination von bekannten und neuen Genüssen schaffen wir ein außergewöhnliches Crossover-Menü“, erklärt Nana David. Gerade nach der kulinarischen Neuausrichtung des Restaurant Bamboo im Hotel Ling Bao im Phantasialand konnte das Küchenteam sich ganz neues kulinarisches Wissen aneignen und fernöstliche Ideen sammeln. Diese fließen jetzt mit Herzblut und Freude in die Fantissima-Kreationen ein.

Um den Gästen schon vor der Show den Mund wässrig zu machen, wurden die Menüs nun im Fotostudio des renommierten Food-Fotografen Jürgen Holz fotografiert. Er ist einer der besten seiner Branche, arbeitete bereits mit Sterneköchen wie Johann Lafer und Anton Schmaus zusammen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Bildern phantastischen Genuss zu transportieren. Sein Fotostudio ist ein ganz Besonderes: ein spezieller Tisch, auf dem eine tiefschwarze Platte - teils bedeckt mit Folie - liegt, bietet die perfekte Grundlage für Foodfotos. Licht und Blitz sind in Helligkeit und Ausrichtung genau auf Essen eingerichtet. Und auch die Küche mitten im Studio zeigt, dass Essen in diesem Fotostudio die Hauptrolle spielt.

Food-Fotograf mit Leib und Seele

Ursprünglich wollte Jürgen Holz Kameramann werden. Dafür musste er erstmal eine Fotografenlehre machen – eine schöne Fügung des Schicksals, denn sonst wäre eines nie passiert: Er entdeckte seine Liebe für die Food-Fotografie. „Dieses Schlaraffenland hat mich fasziniert. Ich bin selbst ein Genießer und wollte lernen, wie man Essen perfekt in Szene setzt“, berichtet der Fotograf mit leuchtenden Augen. Modeshootings zwischen Models und Stylisten waren nichts für den gelassenen Mann, den schier nichts aus der Ruhe bringt. Seine Lieblingsmodels sind fluffige Schäumchen, knackiges Gemüse oder verführerische Desserts. Seine Detailverliebtheit, die absolute Professionalität und sein Gefühl für Fantissima sind der Grund, warum er der perfekte Fotograf für Deutschlands erfolgreichste Dinnershow ist.

Seit Jahren ist er nicht nur der Fantissima-Foodfotograf, sondern auch ein begeisterter Zuschauer: „Fantissima ist für mich eine hochwertige, lukullische Angelegenheit in Verbindung mit tollen künstlerischen Darstellungen - und ein Abend, an dem man sich mal so richtig schön verwöhnen lassen kann. Die Menüs, die ich selbst fotografiert habe, dann auch im Rahmen dieses Erlebnisses selbst genießen zu können, ist wirklich großartig!“

Safran und Kräuter statt Rouge und Make-Up

Bevor das Shooting beginnt, fängt Phantasialand-Köchin und Produktentwicklerin Nana David mit den Vorbereitungen an. Wo bei Modeshootings Make-up aufgetragen, das Rouge nachgezogen und die Haare gemacht werden, wird hier feiner Safran in den Kokossafranschaum gegeben, der Nordmannlachs scharf angebraten und das Kalbsfilet mit frischen Kräutern und herrlich duftendem Dijon-Senf eingerieben.

Doch bis die Kreationen vor die Kamera dürfen, muss einer nochmal Hand anlegen: der erfahrene Foodstylist Ralf Meuser. Ehe er sich ans Werk macht, muss er jede noch so kleine Raffinesse in den einzelnen Kombinationen kennen. Mit Nana David bespricht er, welche Komponenten besonders wichtig sind und gleicht seine Vorstellungen mit denen der Köchin ab.

Mit diesem Wissen gibt sein Auge für perfekt drapierte Lebensmittel jedem Teller den Feinschliff. Nach Haarsprays, Klarlack oder anderen künstlichen Schönmachern sucht man bei Ralf Meuser jedoch vergebens: „Das brauche ich schlicht und einfach nicht! Die Lebensmittel selbst geben mir schon was ich brauche - zum Beispiel Fleischsaft, mit dem ich das Kalbsfilet so richtig zum Glänzen bringen kann“, erklärt er. Lediglich Helfer wie feine Pinsel oder Pinzetten kommen beim "Styling" der Speisen zum Einsatz. Fleisch, Soßen, Schäumchen – alles muss  perfekt aussehen. Das Fleisch rosa, die Soße glänzend und der Schaum so fluffig wie ein Wölkchen. „Deswegen ist es auch wichtig, dass Nana David heute alles frisch kocht“, erklärt der Foodstylist.

Spotlight auf das Essen

Die typische Modenschau mit viel Action, Konfetti oder Special Effects braucht das Fantissima-Menü nicht. Hier sind die kulinarischen Kreationen die Stars, untermalt von einem edlen Setting aus der tiefschwarzen Platte, schneeweißen Tellern und einem Hauch Glitzer. Das ist der Fantissima-Look, der die Geschmacksnerven schon beim Zusehen kitzelt.

Immer wieder schauen die Köchin, der Stylist und der Fotograf gemeinsam auf den Computerbildschirm, auf dem nach und nach die gerade entstandenen Fotos erscheinen. „Gerade beim Farbspiel fällt mir immer wieder auf, wie anders alles nochmal auf dem Bildschirm aussieht. Oft sehe ich erst dann, dass hier und da noch ein bisschen Farbe fehlt oder anders angeordnet werden muss“, erklärt Nana David.

Bis zur Perfektion

Aus diesem Grund müssen immer wieder kleinste Details geändert werden. Hier wird die Soße für den perfekten Farbton anders zusammengestellt, da wird das Kalbsfilet weiter in den Vordergrund gesetzt. „Das ist Fantissima - das sind wir. Wir arbeiten immer gerne so lange, bis wirklich alles für unsere Gäste perfekt ist. Fantissima ist etwas Großes und genau das gilt auch für jedes noch so kleine Element - bis hin zu den Menü-Fotos“, sagt Nana David lächelnd.

Dann ist es soweit: alle Fotos des herzhaften Menüs sind im Kasten. Am nächsten Tag geht es mit den veganen Kreationen weiter. Schon jetzt wurde der Ofen mindestens zehn Mal eingeschaltet, ein gutes Dutzend Kressetöpfchen abgezupft, mindestens doppelt so oft die Teller gespült und mehrere hundert Fotos gemacht. Das gesamte Team freut sich bereits auf den nächsten Tag: „Wir haben uns über die letzten Jahre einfach zu einem guten Team entwickelt und ergänzen uns perfekt!“ Und genau das zeigt: Fantissima ist ein großes Gesamtwerk – und eine große Familie, in der die Arbeit von jedem Einzelnen zählt. Von der Bühne über die Küche bis ins Fotostudio!

Kommen Sie auf den Geschmack und entdecken Sie hier die detaillierten Menükreationen – oder erleben Sie gleich selbst, wie sich die kulinarischen Kreationen mit einer atemberaubenden Show in phantastischem Ambiente verbinden. Sichern Sie sich jetzt Karten für Deutschlands erfolgreichste Dinnershow zum Frühbucherpreis ab 75 Euro!

Author

Gina Dollen