Phantastische Welten

Taron – Atemberaubende Blickwinkel

Text: Christian Buhl
Fotos: Peter Blum | Video: Robert Fülling

AttraktionenNeue Themenwelt Klugheim

Diese neuen Perspektiven muss man in sich aufsaugen, und wer ganz genau hinschaut, der wird die unzähligen Feinheiten entdecken, dem wird sich Klugheim ein Stück mehr preisgeben.

Dann werden die eindrucksvollsten Felsen zur Kulisse für die Schienen, die sich wie Garn ihren Weg durch Nadelöhre von Felsspalten suchen, um sich dicht an Vorsprüngen um die steinerne Haut des Felsens zu schmiegen und sich in den Weiten von Klugheim zu verlieren.

Es sprießt ein wildes Geflecht aus Stahl mit anmutiger Eleganz aus allen Himmelsrichtungen und lässt den Betrachter neue Superlative finden, wenn Taron 116 Mal den Streckenverlauf kreuzen wird – das ist weltweit einmalig!

Ein anderes Mal scheint es beinahe so, als würde Taron mit dem Felsen spielen. An der einen Seite schrauben sich die Schienen des schnellsten Multi-Launch-Coasters der Welt in die Abhänge hinein, um sich irgendwo in der Dunkelheit des Felsens zu verlieren, nur um im nächsten Augenblick wie aus dem Nichts wieder ins Sonnenlicht zu schießen. Mit zwei Katapult-Starts und dem intensivsten Katapult-Antrieb, den es derzeit gibt, wird Taron alles Dagewesene im Windschatten zurücklassen.

Und dann offenbaren sich an anderer Stelle wieder ganz neue Perspektiven. Klettersteige aus Holzleitern führen zu den Gipfeln Klugheims. Auf dem Weg dahin passiert man Plateaus aus Stein, die von den Schienen durchzogen werden. Viel weiter unten, am Fuße der Gipfel führen enge Gassen und verwinkelte Schluchten durch den Bauch des mächtigen Gebirges. Man geht vorbei an Wänden, deren Einkerbungen Geschichten zu erzählen haben. Mit der Hand fühlt man die steinernen Narben des naturidentischen Felsens nach und spürt mit jedem weiteren Zentimeter die Hingabe der Menschen, die diese Themenwelt entstehen lassen.

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