Eine kulinarische Reise nach Afrika

Afrika. Wer denkt hier nicht an Wüsten, Safaris, wilde Tiere, spannende Kulturen und exotische Genüsse?! Afrika ist immer ein Abenteuer – und zwar für alle Sinne. Genau das erwecken wir im Hotel MATAMBA zum Leben: Afrika hautnah, von der Architektur bis zum Dessert.

Das Essen ist dabei seit jeher ein wesentlicher Bestandteil unseres afrikanischen Wohlfühlkonzepts. Denn wo spürt man die verführerische Exotik von fernen Ländern besser als auf der Zunge?! Kaum ein Element einer fremden Kultur kann deren Charakter so ursprünglich vermitteln wie das Essen – das Abenteuer Afrika für den Gaumen gewissermaßen.

Und genau dieses afrikanische Geschmacksabenteuer sollte seinen Weg so authentisch wie möglich in die Restaurants des Hotel MATAMBA finden. Eine spannende Aufgabe für Torsten Hoffmeister, Direktor Gastronomie und Hotel im Phantasialand, der er sich voller Freude und mit einer großen Portion professioneller Neugier gerne stellte. Selbst für den erfahrenen Gastronomen versprach die Erkundung der afrikanischen Küche neue Sinneserfahrungen in einer Vielfalt, die er so noch nicht erlebt hatte.

Eine Geschmackssafari von Nord nach Süd

Denn: Die eine Küche Afrikas gibt es nicht. Vier Regionen gelten als Hauptpfeiler der afrikanischen Kulinarik: Die nordafrikanische Küche, die von einer großen Gewürzvielfalt geprägt ist und arabische Einschläge aufweist. Die zentralafrikanische Küche, in der sich viele Eintöpfe, Breie und Wurzelgerichte finden. Die scharfe äthiopische Küche mit dem Injera-Fladenbrot als zentralem Element. Und die südafrikanische Küche, die sich besonders durch das Braai (Barbecue) mit vielfältigen Fleischsorten auszeichnet.

Um die afrikanische Küche in all ihren Facetten zu ergründen, galt es für Torsten Hoffmeister also, sich intensiv mit den vier Regionen auseinanderzusetzen und deren Klassiker und Spezialitäten zu einer eigenen „MATAMBA-Küche“ zu vereinigen. Eine Küche, die den kulinarischen Reichtum des gesamten Kontinents abbildet und dabei für den Brunchgast genauso wie für das Abendbuffet, für Kinder genauso wie für Gourmets eine optimal abgestimmte Mischung der afrikanischen Genussvielfalt bietet.

Entstanden ist eine grenzenlose Geschmackssafari von Nord nach Süd:
Der würzige Hauch von 1001 Nacht, der den Norden in unzähligen Aromen umweht, findet sich besonders prominent in den Gewürzregalen des Hotel MATAMBA. Ob Kreuzkümmel oder Curry, Muskat oder Zimt, Safran oder Nanaminze, Ras el Hanout oder Harissa – Gewürze spielen in unseren afrikanischen Restaurants eine große Rolle. Zum Beispiel in der typisch nordafrikanischen „Tajine“: einem würzigen Eintopf, benannt nach dem tönernen Schmorgefäß, in dem er zubereitet wird. Daneben ist die nordafrikanische Küche mit einer unglaublich reichen und bunten Salatvielfalt vertreten. Jeden Abend sind zwischen 25 bis 30 Variationen im Programm! Darunter Kreationen wie Avocado-Linsensalat, warmer Tikkasalat oder scharfe Bananen mit Chili und Curry – nicht zu vergessen, das klassisch nordafrikanische Couscous, das sowohl als Taboulé das Salatbuffet bereichert als auch in süßer Variante zu finden ist.

Aus der zentralafrikanische Küche finden sich in den Küchen des Hotel MATAMBA vor allem Wurzeln wie Yams und Maniok oder Kochbananen und Süßkartoffeln – mal in traditioneller Zubereitung als Foufou (Brei) oder in spezielleren Variationen etwa als Yumsbällchen oder Süßkartoffelküchlein.

Die südafrikanische Küche ist im Restaurant ZAMBESI mit einem absoluten Klassiker vertreten: dem Braai. Und zwar als Live-Cooking-Station, an der für jeden Gast wunderbar exotische Fleisch- und Fischsorten frisch auf dem Grill zubereitet werden. Dazu dürfen Chutneys von Mango, Ananas oder Pfirsich oder spannende Kreationen wie Pflaumen-Chili-Chutney oder Limonen-Curry-Dip natürlich nicht fehlen. Und auch die Potjekoes bereichern unser afrikanisches Speisenangebot: ein stundenlang über dem Holzfeuer gegarter Eintopf im Potje, dem traditionellen Gargefäß Südafrikas.

Natürlich hat auch das „süße Afrika“ Einzug gehalten in unseren beiden Hotelrestaurants. Die honigsüßen Desserts aus dem Norden, die oftmals gedörrten fruchtigen Nachspeisen aus den zentralen Regionen, die Puddings und Backwaren aus Südafrika: Neben einem wahrhaftigen Paradies aus sonnengereiften Früchten vom gesamten Kontinent runden Spezialitäten wie Koeksisters, Bananenbrot, Crumble oder süßer Couscous die afrikanische Genussreise ab.

Und während der Besuch im Bufferrestaurant ZAMBESI einer Geschmackssafari durch die traditionelleren Genüsse des gesamten Kontinents gleicht, lädt das Restaurant BANTU dazu ein, inmitten von afrikanischen Masken, schweren dunklen Holzmöbeln und erdigen Farbtönen die hohe Küche Südfrikas zu entdecken. Im geschmackvollen Ambiente des nach Art einer Lodge erbauten À-la-Carte-Restaurants hat Torsten Hoffmeister eine Karte zusammengestellt, die die besonders edlen Genüsse Afrikas bereithält – zum Beispiel in Form von Avocado-Linsensalat mit Couscous, Granatapfel und zweierlei Dips, saftigem Bisonsteak mit afrikanischem Gemüse, gemahlenen Hibiskusblüten und Yamsbällchen oder Bananen-Curry-Flan mit Orangenmus und fruchtig-schokoladigen Petit Fours…

 

Auf kulinarischer Mission

Doch auch wenn die Ideen schon bei der Zusammenstellung des afrikanischen Speisenangebots nur so sprudelten, stand für den erfahrenen Gastronomen bei aller intensiven Vorbereitung eines fest: Der einzige Weg, die Küche des faszinierenden Kontinents tatsächlich authentisch kennenzulernen, ging nur über den eigenen Gaumen. Daher hieß es für ihn vor der Eröffnung des Hotels: Koffer packen und ab nach Afrika!

„Es sind die Geheimtipps der Menschen vor Ort, um die es mir hier geht. Das ist ein Fachwissen, das man sich in Europa so nicht anlesen kann. Das muss man vor Ort persönlich erfahren.“

Dort wo andere Urlaub machen, begab Torsten Hoffmeister sich auf eine ganz besondere Mission: Eine Reise in die Geheimnisse der afrikanischen Küche. „Es sind die Geheimtipps der Menschen vor Ort, um die es mir hier geht. Das ist ein Fachwissen, das man sich in Europa so nicht anlesen kann. Das muss man vor Ort persönlich erfahren“, bringt er es auf den Punkt. Auf Gewürzmärkten und Plantagen, in Fischereien und Farmen tauchte er ein in eine ganze besondere Welt des Genusses und ließ sich mit allen Sinnen von den exotischen Speisen und außergewöhnlichen Aromen berauschen. Selbst für den weitgereisten Kochexperten, dessen kulinarischer Erfahrungsschatz von den renommiertesten Küchen Deutschlands bis hin zum berühmten Restaurant Roy’s auf Hawaii reicht, war die Erkundung der afrikanischen Küche ein aufregendes Abenteuer voller neuer Geschmackserlebnisse und Sinneseindrücke. Neugierig ließ er sich alles zur richtigen Verwendung der Produkte erläutern – und zwar vom Gemüse bis zum Topf. Denn auch die afrikanischen Kochutensilien hatten es Torsten Hoffmeister angetan, vor allem die südafrikanischen Potje. Dank ihrer gusseisernen Machart speichern die jahrhundertealten tiefschwarzen Eisentöpfe die Wärme ideal und verteilen sie so gleichmäßig, dass das Garen der Speisen darin sehr gesund ist. Diverse Exemplare dieser Töpfe packte er direkt bei seiner Reise ins Gepäck und „importierte“ später noch eine weitere Küchentradition ins Hotel: den klassischen Lehmbackofen. Der besondere Geschmack, den Brot darin durch den direkten Kontakt mit dem Holzfeuerraum erhält, musste auch im ZAMBESI zu schmecken sein – vom wunderbaren Geruch, den der Ofen nun im Restaurant verströmt ganz zu schweigen.

 

Wer schon immer mal afrikanische Bratwürstchen oder einen Bobotie-Wan Tan probieren wollte, dem empfehlen wir unsere Jamboree im Restaurant ZAMBESI: Ein afrikanischer Sonntagsbrunch für die Familie, den Sie das ganze Jahr hindurch genießen können – den Eintritt in den Park schenken wir Ihnen dazu!

Unzählige neue Eindrücke konnte unser Küchenchef auf seiner Reise ins kulinarische Afrika sammeln. Denn so vielfältig die Bewohner der Region sind, so vielfältig ist auch die Küche. Um diese insbesondere in Sachen Zubereitung und Geschmack auch wirklich authentisch zu erleben, brauchte es dann allerdings noch eine ganz besondere „Lehrstunde“: Torsten Hoffmeister begab sich in die kulinarische Welt einer lokalen Größe namens „Mama Shumi“. In der kleinen Küche der alten Dame stellte er sich ihren legendären Kochkünsten und stellte direkt fest: Die gute Frau geizt nicht mit dem Curry! Wo wir hierzulande gerade mal einen kleinen Löffel voll nehmen würden, verteilte Mama Shumi gleich einen ganzen Becher der Gewürzmischung auf einen Topf Gemüse. „Das war heavy!“, so das klare Urteil unseres Kochprofis.

Am Ende fand nicht alles aus Mama Shumis Küche den Weg in unsere afrikanischen Restaurants, doch dank der vielen Inspirationen und Geheimtipps konnte Torsten Hoffmeister die originalen Gerichte für unseren europäischen Gaumen perfekt anpassen und in den beiden Restaurants ein kulinarisches Afrika kreieren, das dem Original in Nichts nachsteht: Ein grenzenloser Genuss, der nun darauf wartet, von Groß und Klein entdeckt zu werden. Geniet jou ete!

 

Author

Christina Herrmann