Maus au Chocolat: interaktiver Fahrspaß für Groß und Klein

Mäuse im Büro, in der Küche, im Lager und auf Torten. Mäuse und Torten? Bei „Maus au Chocolat“ ist das die perfekte Kombination. Beim interaktiven 3D-Fun-Ride sind zahlreiche freche Nager in die altehrwürdige Berliner Tortenfabrikation von Gustav E. Lehmann eingedrungen und treiben dort so einigen Schabernack. Zusammen mit dem Meisterkammerjäger Oskar Koslowski gehen die Gäste auf Mäusejagd – mit Spritzbeutel und Tortenguss.

„Die Kombination aus Thematisierung, Technik und Spielerlebnis macht ‚Maus au Chocolat‘ weltweit einmalig“, sagt Sebastian Jonas, Projektentwickler und Qualitätsmanager des Phantasialand. „Wir wollten von Anfang an eine Attraktion mit interaktivem Fahrspaß entwickeln, bei der die Gäste Teil einer Geschichte werden, die zudem einen außergewöhnlichen Wettbewerb für alle Altersklassen bietet und die auch bei wiederholtem Fahren für höchste Unterhaltung sorgt.“ Ausgerüstet mit 3D-Brillen und Spritzbeuteln am Wagen, fahren die Spieler durch die von Mäusen nur so wimmelnde Szenerie und versuchen mit ihrem Tortenguss die mit unterschiedlichen Punktwerten versehenen Eindringlinge zu verjagen. Insgesamt neun Züge mit jeweils zwölf Plätzen durchfahren die Tortenfabrik, dabei ermitteln immer zwei nebeneinander sitzende Spieler unter sich den besten Kammerjäger-Assistenten von Oskar Koslowski.

„Die Kombination aus Thematisierung, Technik und Spielerlebnis macht ‚Maus au Chocolat‘ weltweit einmalig!“

In der Tortenfabrikation sind die Mäuse los!

Eingebettet in den Themenbereich Berlin begeben sich die Spieler bei „Maus au Chocolat“ in die Welt der 1920er und treten in Wettstreit mit den unartigen Tierchen, die sich im Lager mit den Zutaten bewerfen, in der Knetmaschine fröhlich durch den Teig schwimmen und im Kühlhaus elegant Schlittschuh laufen. Das turbulente Geschehen startet bereits beim Eintritt in die von Mäusen unterwanderte Tortenfabrik. Das Eintauchen in die Story von ‚Maus au Chocolat‘ ist etwas ganz Besonderes. Man spielt nicht nur den Kammerjäger-Assistenten, man ist es!

„Schon beim Eingang und im Wartebereich haben wir dafür eine stimmige Kulisse geschaffen, so dass unsere Gäste von Beginn an Teil der Geschichte sind“, so Sebastian Jonas. Die angehenden Kammerjäger kommen vorbei an der Kleiderkammer und dem Waschraum, können allerlei Küchenutensilien, Tortenformen und Backrezepte sowie irgendwo auch den Meisterbrief von Gustav E. Lehmann erblicken. Nach einem Einführungsvideo zum Spiel von Meisterkammerjäger Oskar Koslowski höchstselbst, beginnt die Reise durch den Produktionsablauf der Tortenfabrik. In den sieben turbulenten Szenen durchfahren die Mitspieler dann Büro, Lager, Küche, Backraum, Dekorationsraum, Kühlraum und Verkaufsraum. Ermöglicht wird der gesamte technische Ablauf von insgesamt 84 Projektoren und 86 Computern.

 

Doch nicht allein die Filmsequenzen bestechen durch ihren Ideenreichtum. Die charakteristische Gestaltung reicht bis ins kleinste Detail von „Maus au Chocolat“: „Die Herausforderung bestand darin, dass die gesamten Räume ein perfektes Umfeld bilden sollten, in das die Gäste komplett versinken. Wir wollten nicht, dass man einfach von Bildschirm zu Bildschirm, von Szene zu Szene fährt. Auch die Zwischenbereiche sollten einen Teil der Geschichte erzählen, damit die Fahrer auch in den Spielpausen mitten in der Welt der Torten und Mäuse sind. Das gibt es so nur bei ‚Maus au Chocolat‘“, erläutert Sebastian Jonas. Dabei sind die Dekorationselemente der Videos auch in der realen Umgebung wiederzufinden, wie zum Beispiel der handgemalte Boden oder die blau-weißen Kacheln an den Wänden, sodass das Geschehen auf den Screens und das Umfeld miteinander verschmelzen. Zusätzlich gibt es überall einfallsreiche Gimmicks zu entdecken: Hier wackelt ein Tortenboden-Turm bedrohlich in der Ecke, dort huscht ein Mäuseschatten an der Wand vorbei, da läuft das bewegliche Förderband entlang und überall verstecken sich die kleinen Unruhestifter.

Das außergewöhnliche Gesamterlebnis wird durch weitere Gestaltungselemente vervollständigt, wie zum Beispiel passende Soundeffekte, spannende Musik und die Anfeuerungen von Oskar Koslowski in seinem breiten Berliner Dialekt für die zusätzliche Motivation sowie diskret verströmte Duftstoffe: „Die Düfte werden sehr dezent eingesetzt und dadurch eher unterbewusst wahrgenommen. Sie ergänzen das Geschehen auf den Screens optimal. So schaffen wir eine stimmige Gesamtatmosphäre, die auch für all jene, die nicht auf Mäusejagd gehen, ein lebendiges Vergnügen bietet“, erläutert der Projektentwickler und Qualitätsmanager.

Besonderes Fahr- und Shootingsystem für lebendigen Fahrspaß

„Das Shootingsystem gibt dem Spieler ein direktes, optisches Feedback, inklusive Flugkurve mit der fiktiven Gravitation des Tortengusses. Deshalb ist es für uns das beste Shootingsystem weltweit.“

Damit möglichst viele Gäste in diese Atmosphäre eintauchen können, wurde ein spezielles Fahrsystem ausgewählt. „Wir haben darauf geachtet, dass die Fahrt lebendig ist und viele in diesen phantastischen Fahrgenuss kommen können. Deshalb haben wir uns extra für ein Fahrsystem mit Führungsschiene entschieden, wodurch schnelle Fahrten mit hoher Kapazität möglich sind“, verdeutlicht Sebastian Jonas. Die einzelnen Wagenaufsätze können sich dabei in alle Richtungen kontrolliert drehen und werden auf die einzelnen, zum Teil gegenüberliegenden Szenen ausgerichtet, um eine überraschende und abwechslungsreiche Mäusejagd mal auf der linken, mal auf der rechten Seite der Fahrbahn zu ermöglichen.

Neben dem speziellen Fahrsystem ist Sebastian Jonas besonders stolz auf das Shootingsystem: „Wir haben uns dafür entschieden, weil es für uns das beste Shootingsystem weltweit ist. Es gibt dem Spieler ein direktes, optisches Feedback, inklusive Flugkurve mit der fiktiven Gravitation des Tortengusses. Andere Systeme haben nur Lichtpunkte oder unsichtbare Strahlen, deren Verlauf die Spieler nur schwer nachvollziehen können. Bei ‚Maus au Chocolat‘ verfolgt jeder genau seine Munition mit seiner eigenen Farbe, vom Abschuss aus dem Spritzbeutel bis zum Ziel, im Idealfall bis zur Maus mit der höchsten Punktzahl. Dadurch können die Mitstreiter zudem deutlich sehen, was der Sitznachbar so treibt. Diese besondere Technik macht das Gesamterlebnis sehr realistisch, da jeder direkt beim Spielen Ursache und Wirkung nachvollziehen kann. So erhöhen wir deutlich die Interaktion, und jeder kann noch während der Fahrt sein Schussverhalten optimieren und erlebt direkt ein Ergebnis. Wenn es gut läuft am Ende mit dem Highscore.“

Um diesen zu erreichen benötigt es jedoch viel Übung und eine durchdachte Strategie, was Wiederholungsfahrten extrem spannend macht: „Es gibt so viel Lustiges zu entdecken, überall treiben die Mäuse ihren Unfug. Es lohnt sich sehr, auch einfach mal eine Runde nur zu beobachten, denn die Szenen und Räume bieten sehr viel Unterhaltung, auch ohne die Mäuse zu vertreiben. Die außergewöhnliche Thematisierung in Verbindung mit der technischen Umsetzung und dem hohen Spaßfaktor gibt es nur bei ‚Maus au Chocolat‘!“ Für dieses weltweit einzigartige Spielerlebnis muss es dann also nur noch heißen: Auf die Mäuse – fertig – los!

Author

Timo Hertel